22.03.2019

Brexit: EU stimmt einer Verlängerung der Austrittsfrist unter Bedingungen zu

Brexit: EU stimmt einer Verlängerung der Austrittsfrist unter Bedingungen zu

Die EU hat am 21. März 2019 kurz vor Mitternacht den Brexit am 29. März 2019 abgesagt und einer Verschiebung um zwei Wochen zugestimmt. Mit dieser Entscheidung soll ein ungeregelter Brexit verhindert werden. Dem Vereinigten Königreich stehen damit mehrere Optionen zur Verfügung.

EU sagt Brexit zum 29. März 2019 ab

Die EU hat gestern Abend kurz vor Mitternacht den ursprünglichen Brexittermin abgesagt und dem Vereinigten Königreich eine Aufschubfrist von zwei Wochen gewährt. Damit verschiebt sich der neue Austrittstermin auf den 12. April 2019. Mit dieser Entscheidung wollten die Regierungschefs der 27 Mitgliedstaaten einem ungeordneten Brexit ohne Austrittsabkommen entgegenwirken. Ein No-Deal-Brexit zum 29. März 2019 wäre ohne diese Verschiebung sehr wahrscheinlich eingetreten.

EU gewährt May mehrere Optionen

Wird der Austrittsvertrag im Unterhaus im Laufe der nächsten Woche gebilligt, gilt eine Fristverlängerung für den Brexit bis zum 22. Mai 2019.  Sollte jedoch das Unterhaus dem Abkommen nicht zustimmen, tritt das Vereinigte Königreich am 12. April 2019 ohne Abkommen aus. Das Vereinigte Königreich kann sich alternativ auch für eine Verlängerung des Verbleibs in der EU entscheiden und an der Europawahl am 26. Mai 2019 teilnehmen.

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Die EU stimmte gestern einer Verschiebung des Brexits um zwei Wochen zu, wodurch die britische Regierung mehr Zeit hat einen chaotischen Brexit zu verhindern. Dem Vereinigten Königreich stehen nun mehrere Optionen zur Verfügung, erfahren Sie alles Wichtige über die wirtschaftlichen Folgen dieser Entscheidung in den Seminaren der Hamburger Zollakademie – stets aktuell und auf dem neuesten Stand:

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