30.04.2019

Warenursprung: Neue Ursprungszeugnis-Formulare ab 1. Mai 2019

Warenursprung: Neue Ursprungszeugnis-Formulare ab 1. Mai 2019

Die Handelskammer Hamburg hatte im Jahr 2017 erste Formulare für Warenursprungszeugnisse eingeführt. Die aktuell neuen enthalten wichtige Änderungen und müssen ab dem 1. Mai gemäß den Übergangsvorschriften des EU-Zollrechts verwendet werden. Die Übergangsfrist für alte Vordrucke endet bereits am 30. April 2019.

Wesentliche Unterschiede und Änderungen auf dem neuen Formular

Die Änderungen der neuen Formulare betreffen den rosafarbenen Antrag auf Ausstellung eines Ursprungszeugnisses, das Original-Ursprungszeugnis selbst und die gelben Durchschriften.

Die drei wesentlichen Unterschiede:

  • Die „Europäische Gemeinschaft“ wird durch die „Europäische Union“ ersetzt.
  • Die  neue Druckgenehmigungszeile mit dem Wortlaut: „Genehmigung durch den Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK)".
  • Änderung des Feldes 8 im Antrag. Hier wird „im eigenen Betrieb in der BR Deutschland“ mit "im eigenen Betrieb in Deutschland" ersetzt.  

Hintergrund und Bestellmöglichkeit

Seit dem Inkrafttreten des Unionszollkodex am 1. Mai 2016 sind die Formularvordrucke nicht mehr im Zollrecht der EU geregelt, sondern im Statut für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen und anderen dem Außenwirtschaftsverkehr dienenden Bescheinigungen der Handelskammer Hamburg vom 3. März 2016.

Eine Überprüfung der eigenen Formularbestände und die Beschaffung der neuen Vordrucke wird dringend empfohlen.

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Für den Handel mit internationalen Waren bestehen zahlreiche Vorschriften und Regelungen, wie z. B. das Mitführen von Warenbegleitpapieren. Das Ursprungszeugnis dient der offiziellen Bestätigung der Warenherkunft und muss beantragt werden. Erfahren Sie alles über Warenursprungs-Formulare und Bescheinigungen in den Seminaren der Hamburger Zollakademie – stets aktuell und auf dem neuesten Stand:

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