26.11.2019

AEO: Antrag in Deutschland nicht über das EU Trader-Portal möglich

AEO: Antrag in Deutschland nicht über das EU Trader-Portal möglich

Die deutsche Zollverwaltung informierte am 14. Oktober 2019 über die Beantragung für den AEO. Seit dem 1. Oktober 2019 können die Anträge europaweit über das EU Trader-Portal (eAEO) vorgenommen werden. Die einzelnen Mitgliedsstaaten dürfen aber weiterhin auf nationale elektronische Systeme zurückgreifen. In Deutschland ist die Antragstellung für eine Bewilligung als zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO) weiterhin nur über den Internetantrag und Unterschrift möglich, nicht über das EU Trader-Portal.

Nutzungskonto für das EU Trader-Portal

In Deutschland ist die Nutzung des EU Trader-Portals seit Oktober 2019 ausschließlich für Anträge auf mitgliedstaatenübergreifende Bewilligungen zugelassen. Um das EU Trader-Portal zu nutzen, müssen Wirtschaftsbeteiligte im Besitz einer gültigen EORI-Nummer sein und sie müssen sich zusätzlich ein EU-Nutzerkonto einrichten lassen. Die Einrichtung erfolgt über das Antragsformular 05700 bei der Generalzolldirektion in Dresden.

HZA Seminarempfehlung

AEO-Antragsverfahren in Deutschland weiterhin nicht über EU Trader-Portal

In Deutschland sind weiterhin die gewohnten Antragsverfahren zu verwenden. Der elektronische Weg mittels „Internetantrag AEO-Bewilligung“ wird empfohlen, allerdings kann das Papierformular 0390 ebenfalls weiterhin genutzt werden.

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Elektronische Antragsverfahren beschleunigen und vereinfachen die täglichen Prozesse in Unternehmen und bei den Behörden. Das EU Trader-Portal (eAEO) wurde den Wirtschaftsbeteiligten als Vereinfachung zur Verfügung gestellt. In Deutschland muss allerdings das nationale elektronische System zur AEO-Antragstellung genutzt werden. Erfahren Sie alles über die Antragsprozesse in den Seminaren der Hamburger Zollakademie – stets aktuell und auf dem neuesten Stand:

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