Exportkontrolle für Führungskräfte - Chefsache Export

Compliance-Anforderungen, Fallstricke, innerbetriebliche Organisation

Praxisseminar, Führungskräfte Spezial, 0,5-tägig, 14:00 bis 17:30 Uhr

Exportkontrolle ist Chefsache! Als Unternehmen der Exportwirtschaft haben Sie durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass die Vorschriften des Außenwirtschaftsrechts eingehalten werden. Verstöße gegen diese gesetzlich normierten „Spielregeln“ werden mit empfindlichen Freiheits- und Geldstrafen, Bußgeldern sowie ggf. mit der Einziehung der unberechtigten Ausfuhrerlöse geahndet. Die Folgen von Verstößen können für Unternehmen existenzbedrohend sein. Umso wichtiger ist es, dass die Unternehmensleitung sich der Verantwortung bewusst ist und ihren Aufsichts- und Organisationspflichten nachkommen kann. Wird gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein Ausfuhrverantwortlicher benannt, hat dieser der Geschäftsleitung anzugehören.

Eine funktionierende, innerbetriebliche Exportkontrolle ist aus Unternehmenssicht unerlässlich, damit Sie die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wie der unternehmensinternen Grundsätze gewährleisten („Compliance“). Die Verantwortung dafür liegt bei der Geschäftsleitung.

Dieses Seminar gibt einen praxisbezogenen Überblick über die Anforderungen des Außenwirtschaftsrechts an Verantwortliche in Unternehmen. Es bietet Ihnen wertvolle praktische Tipps zur Umsetzung der innerbetrieblichen Exportkontrolle. Die Teilnehmer werden mit den wichtigsten Begriffen und Fragestellungen des Außenwirtschaftsrechts vertraut gemacht – und so in die Lage versetzt, ihren Aufsichtspflichten besser nachzukommen.

Inhalt

  • Bedeutung und Zweck des Exportkontrollrechts
  • Grundlagen und gesetzliche Struktur
  • Grundbegriffe und Definitionen, u.a.
  • Genehmigungspflichten beim Export von gelisteten Gütern (Thematisierung Dual-Use-Güterliste/Ausfuhrliste)
  • Beachtung länderbezogener Embargos (insb. Russland-/Iran-Embargo)
  • Sanktionslisten / Anti-Terrorismus-VO
  • Überblick: Genehmigungsverfahren; Auskünfte zur Güterliste (AzG) / Nullbescheid
  • Exkurs: Die Auswirkungen des US-amerikanischen Exportkontrollrechts auf Unternehmen in der EU
  • Organisation der innerbetrieblichen Exportkontrolle
  • Pflichten des Ausfuhrverantwortlichen / Exportkontrollbeauftragten
  • Rechtsfolgen bei Verstößen (Straftaten/Ordnungswidrigkeiten)

 

Tagesablauf

ab 13:30 Uhr

Empfang und Ausgabe der Seminarunterlagen

14:00 Uhr - ca. 14:15 Uhr

Begrüßung durch den Referenten und Abstimmung der Seminarschwerpunkte

15:30 Uhr - 15:45 Uhr

Tee- und Kaffeepause

ca. 17:30 Uhr

Ende des Seminars und Austeilung der Teilnehmerzertifikate

 

 

Das Halbtagesseminar richtet sich an Geschäftsführer, Vorstände und sonstige Führungskräfte in exportorientierten Unternehmen, Speditionen und sonstigen Dienstleistern. Angesprochen sind auch Ausfuhrverantwortliche und Exportkontrollbeauftragte.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

27.02.2019
Michael Jeggle

Michael Jeggle

Michael Jeggle war von 2011 bis 2017 Leiter Zoll und Exportkontrolle bei der Drägerwerk AG in Lübeck. In dieser Funktion war er für die weltweite Organisation, Festlegung von internen Anweisungen und Abläufen zur Sicherstellung einer Übereinstimmung mit den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und der Definition der Strategie in Sachen Zoll und Exportkontrolle verantwortlich.

Michael Jeggle war seit seinem Eintritt 1980 in die Drägerwerk AG Lübeck im Laufe der Jahre mit diversen technischen Managementaufgaben in den Bereichen Entwicklung, Produktionstechnik, Produktion, Logistik und Service in Deutschland und den Niederlanden betraut. Anfang 2009 wurde er mit der Durchführung von Zollprojekten zur Sicherstellung der elektronischen Anmeldung als auch der Erneuerung der vorhandenen Bewilligungen beauftragt.

 

12.06.2019
Michael Jeggle

Michael Jeggle

Michael Jeggle war von 2011 bis 2017 Leiter Zoll und Exportkontrolle bei der Drägerwerk AG in Lübeck. In dieser Funktion war er für die weltweite Organisation, Festlegung von internen Anweisungen und Abläufen zur Sicherstellung einer Übereinstimmung mit den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und der Definition der Strategie in Sachen Zoll und Exportkontrolle verantwortlich.

Michael Jeggle war seit seinem Eintritt 1980 in die Drägerwerk AG Lübeck im Laufe der Jahre mit diversen technischen Managementaufgaben in den Bereichen Entwicklung, Produktionstechnik, Produktion, Logistik und Service in Deutschland und den Niederlanden betraut. Anfang 2009 wurde er mit der Durchführung von Zollprojekten zur Sicherstellung der elektronischen Anmeldung als auch der Erneuerung der vorhandenen Bewilligungen beauftragt.

 

11.09.2019
Michael Jeggle

Michael Jeggle

Michael Jeggle war von 2011 bis 2017 Leiter Zoll und Exportkontrolle bei der Drägerwerk AG in Lübeck. In dieser Funktion war er für die weltweite Organisation, Festlegung von internen Anweisungen und Abläufen zur Sicherstellung einer Übereinstimmung mit den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und der Definition der Strategie in Sachen Zoll und Exportkontrolle verantwortlich.

Michael Jeggle war seit seinem Eintritt 1980 in die Drägerwerk AG Lübeck im Laufe der Jahre mit diversen technischen Managementaufgaben in den Bereichen Entwicklung, Produktionstechnik, Produktion, Logistik und Service in Deutschland und den Niederlanden betraut. Anfang 2009 wurde er mit der Durchführung von Zollprojekten zur Sicherstellung der elektronischen Anmeldung als auch der Erneuerung der vorhandenen Bewilligungen beauftragt.

 

06.11.2019
Michael Jeggle

Michael Jeggle

Michael Jeggle war von 2011 bis 2017 Leiter Zoll und Exportkontrolle bei der Drägerwerk AG in Lübeck. In dieser Funktion war er für die weltweite Organisation, Festlegung von internen Anweisungen und Abläufen zur Sicherstellung einer Übereinstimmung mit den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und der Definition der Strategie in Sachen Zoll und Exportkontrolle verantwortlich.

Michael Jeggle war seit seinem Eintritt 1980 in die Drägerwerk AG Lübeck im Laufe der Jahre mit diversen technischen Managementaufgaben in den Bereichen Entwicklung, Produktionstechnik, Produktion, Logistik und Service in Deutschland und den Niederlanden betraut. Anfang 2009 wurde er mit der Durchführung von Zollprojekten zur Sicherstellung der elektronischen Anmeldung als auch der Erneuerung der vorhandenen Bewilligungen beauftragt.

 

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Die HZA Hamburger Zollakademie liegt zentral zu den U-/S-Bahn und Bus-Stationen am Hauptbahnhof. Vom Hauptbahnhof sind es ca. 5 Minuten Fußweg zu uns.
Am einfachsten finden Sie Ihren schnellsten Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Seite des HVV.

Vom Flughafen

Auch vom Flughafen können Sie mit der S-Bahn (S1) bis zum Hauptbahnhof fahren. Ein Taxi kostet unter „normalen“ Verkehrsumständen ca. 29,00 € (Fahrtzeit ca. 30 Min.).

Mit dem Auto

Die HZA Hamburger Zollakademie befindet sich in der Innenstadt. Hier finden Sie leider keine einzelnen Parkplätze an den Straßen, sodass wir Ihnen die umliegenden Parkhäuser empfehlen möchten.

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt und freuen uns, Sie bald in der HZA Hamburger Zollakademie begrüßen zu dürfen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Parkplatzempfehlungen Hamburg (PDF)

Hotelempfehlungen

Sollten Sie für Ihren Aufenthalt in Hamburg ein Hotel benötigen, haben wir Ihnen ein paar Hotels in der Nähe der HZA zusammengestellt.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Hotelempfehlungen Hamburg (PDF)

"Sehr guter, dynamischer Referent und lebendige Wissensvermittlung eines relativ "trockenen" Themas!" Michael Otto, Michael Otto Consulting, Ahrensburg.

Hinweis

Als unser Seminarteilnehmer haben Sie die Möglichkeit, uns Ihre speziellen Fach- und Praxisfragen vor dem Seminarbeginn zuzusenden. Diese wird der Referent dann gern im Seminar oder in der Pause mit Ihnen besprechen. Bitte senden Sie uns Ihre Fragen bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn über die Antwortfunktion Ihrer Anmeldebestätigung, damit wir Ihre Fragen dem Seminar zuordnen können.

Seminarbeschreibung als PDF Download

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Praxisseminar Führungskräfte Spezial
Zollrecht für Führungskräfte - Chefsache Zoll
Aufsichts- und Organisationspflichten, optimierte Zollprozesse, unternehmerische Spielräume
0,5-tägig
27.02.2019
Hamburg
€ 445,00 zzgl. MwSt. *
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* Die Teilnahmegebühr versteht sich pro Person und beinhaltet eine umfangreiche Seminarunterlage, ein Teilnehmerzertifikat sowie Kaffee-/Teepausen. Der dritte und alle weiteren Teilnehmer, die aus einem Unternehmen an demselben Termin teilnehmen, erhalten einen Rabatt in Höhe von 10% auf die Teilnahmegebühr. Rabatte sind nicht kumulierbar.

** Bei einer Buchung des Seminars zusammen mit dem Seminar „Zollrecht für Führungskräfte - Chefsache Zoll“ am selben Tag gewähren wir einen Rabatt in Höhe von 10% auf die reguläre Teilnahmegebühr beider Seminare. Ein gemeinsames Mittagessen verbindet die beiden Seminare und ist in der Teilnahmegebühr inklusive. Bitte buchen Sie beide Seminare separat, der Rabatt wird bei der Rechnungsstellung berücksichtigt. Rabatte sind nicht kumulierbar.

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