Embargos und Sanktionen: Seminare, die Sie vor teuren Fehlern schützen

Ein falsch geliefertes Bauteil, ein übersehener Name auf einer Sanktionsliste – und plötzlich geht es um Bußgelder, den Widerruf zollrechtlicher Bewilligungen und die persönliche Haftung der Beteiligten. Embargos und Sanktionen der EU sind längst kein Randthema mehr, sondern Chefsache. Die Seminare der Hamburger Zollakademie machen Sie und Ihr Team sicher: von den Grundlagen der EU-Sanktionen über das Russland- und Belarus-Embargo bis zum Erkennen von Umgehungsausfuhren. Verständlich erklärt – von einem ehemaligen Zollfahnder, der beide Seiten kennt. weiterlesen

Praxisseminar Besonders geeignet zum Nachweis der Fort- und Weiterbildung!
EU-Sanktionen und -Embargos
Aktueller Überblick, innerbetriebliche Compliance und Vermeidung von Verstößen
1-tägig
690,00 zzgl. MwSt.
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Online Neu!
Umgehungsausfuhren enttarnen & vermeiden
Wie Sie Beschaffungsaktivitäten für Dual-Use-Güter erkennen
0,5-tägig
399,00 zzgl. MwSt.
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Warum Embargos zur Chefsache geworden sind

Sanktionen und Embargos sind ein Kerninstrument der EU-Außen- und Sicherheitspolitik. Sie beschränken den grenzüberschreitenden Warenverkehr, Dienstleistungen, Zahlungen – und sogar die Zusammenarbeit innerhalb einer Unternehmensgruppe. Und sie werden immer komplexer.

Spätestens seit 2022 haben die länderbezogenen Embargos gegen Russland und Belarus vieles verändert. Ihre Wirkung reicht weit über das direkte Geschäft mit russischen Unternehmen hinaus. Wer heute exportiert, muss wissen, wo die Grenzen verlaufen – sonst wird es schnell teuer.

Der Knackpunkt: Verstöße sind mit Geld- oder Freiheitsstrafen, hohen Bußgeldern und massivem Reputationsschaden bedroht. Und verantwortlich ist nicht nur „die Geschäftsführung", sondern jede beteiligte Person – bis in die operativen Abteilungen hinein.

Ein Beispiel, das viele unterschätzen: das mittelbare Bereitstellungsverbot. Ihr Geschäftspartner steht selbst auf keiner Sanktionsliste – aber eine gelistete Person hält im Hintergrund die Mehrheit. Wer nur den direkten Vertragspartner prüft und nicht dahinter schaut, liefert womöglich mitten in einen Verstoß hinein. Genau solche Fallstricke und Risiken schauen wir uns gemeinsam an.

Klingt nach dickem Paragrafendschungel? Ist es auch. Aber Sie müssen da nicht allein durch. Genau dafür gibt es diese Seminare.

Für wen sich diese Seminare lohnen

Weil bei Sanktionen alle mithaften, sollten auch alle Bescheid wissen. Die Seminare richten sich an:

  • Leiter und Mitarbeiter von Zoll- und Exportabteilungen in exportorientierten Unternehmen, Speditionen und bei Dienstleistern.
  • Geschäftsführer und Ausfuhrverantwortliche, die im Ernstfall geradestehen müssen.
  • Compliance-Beauftragte und Compliance-Abteilungen, die Prozesse rechtssicher aufstellen.
  • Mitarbeitende aus Sales und Finance, die Beschaffungs- und Zahlungsvorgänge im Blick behalten.

 

Vorkenntnisse sind nicht zwingend nötig. Und weil das Grundlagenseminar aktuelle Entwicklungen aus Rechtsprechung und Verwaltungspraxis abdeckt, eignet es sich auch als Auffrischung – und als Nachweis regelmäßiger Fort- und Weiterbildung gegenüber den zuständigen Behörden.

Sie buchen für Ihre Teams und Kollegen? Sehr gern – das ist bei uns der Normalfall. Nehmen Sie sich ruhig die Zeit für interne Freigaben, wir beraten Sie in der Zwischenzeit, welches Format für wen passt.

Übrigens erreichen uns viele Teilnehmer über eine Empfehlung. Wenn ein Kollege sagt „Das brauchst du wirklich", stimmt das bei diesem Thema fast immer.

Die zwei Seminare dieser Kategorie

Zwei Bausteine, die perfekt ineinandergreifen: das Fundament für Ihre Sanktions-Compliance – und der geschulte Blick für den Ernstfall.

1. Das Fundament: EU-Sanktionen und -Embargos

Das eintägige Praxisseminar EU-Sanktionen und -Embargos gibt Ihnen einen systematischen Überblick über Bedeutung und Reichweite der EU-Bestimmungen – und macht die Systematik endlich greifbar. Ihre Themen:

  • Wirtschaftssanktionen der EU im Überblick
  • Personenbezogene Sanktionen, Personenscreening und das Bereitstellungsverbot – inklusive der Fallstricke des mittelbaren Bereitstellungsverbots
  • Länderbezogene Sanktionen: Aufbau der EU-Embargo-Verordnung, Schwerpunkt Russland- und Belarus-Embargo
  • Spezialfragen wie Ausnahmetatbestände und die Verantwortung für drittländische Tochtergesellschaften
  • Rechtsfolgen von Verstößen und Auswirkungen auf zollrechtliche Bewilligungen
  • Compliance in der Praxis: Internal Compliance Program (ICP), Ausfuhrverantwortlicher und Verfahrensanweisungen

 

Am Ende des Tages kennen Sie nicht nur die Regeln, sondern auch den richtigen Umgang mit den zuständigen Behörden. Ein praxistauglicher Leitfaden für Ihren Alltag.

2. Der Ernstfall: Umgehungsausfuhren enttarnen und vermeiden

Sanktionen zu kennen ist das eine. Aber zu erkennen, wann jemand sie über Ihr Unternehmen umgehen will, das andere. Das Webinar Umgehungsausfuhren enttarnen und vermeiden sensibilisiert Sie für genau diese Beschaffungsaktivitäten – etwa für kritische Güter über Drittländer oder mit falschen Angaben zum Verwendungszweck bei Dual-Use-Gütern:

  • Woran erkenne ich Umgehungsausfuhren und verdächtige Beschaffungsaktivitäten?
  • Wie reagiere ich richtig auf mögliche Umgehungslieferungen für Dual-Use-Güter?
  • Was dokumentiere ich ab wann – um Schaden von Unternehmen und Person abzuwenden?
  • Post-Shipment und passende Anpassungen im IKS bzw. ICP

 

Kompakt in drei Stunden, mit konkreten Empfehlungen und Tipps aus der Praxis. Ideal für alle, die in der Exportkontrolle Verantwortung tragen.

Unser Tipp: Beide Seminare zusammen ergeben das runde Bild. Das Grundlagenseminar liefert Ihnen die Systematik und die rechtssichere Basis, das Webinar schärft Ihren Blick für die konkreten Warnsignale im Tagesgeschäft. So sind Sie nicht nur regelkonform aufgestellt, sondern erkennen Risiken auch dann, wenn sie sich gut getarnt anschleichen.

Ihr Vorteil: der Blick des Zollfahnders

Beide Seminare leitet ein Referent, wie man ihn selten findet: Er war von 2004 bis 2021 Zollbeamter und fast 15 Jahre Zollfahnder – unter anderem beim Zollkriminalamt im Bereich Proliferation, also der Exportkontrolle. Er hat Export- und Importverstöße ermittelt, bevor er auf die Beratungsseite wechselte.

Was das für Sie bedeutet? Sie lernen, worauf die Ermittler tatsächlich schauen – und was ein Prüfer bei Ihnen im Zweifel als Erstes aufschlägt. Wer, wenn nicht er, kann Ihnen diese Praxistipps geben? Näher an der Realität geht Sanktions-Compliance kaum.

Statt trockener Theorie bekommen Sie hier also echte Fälle, klare Warnsignale und konkrete Handlungsempfehlungen. Sie gehen mit einem Gespür für Risiken nach Hause, das man aus keinem Gesetzestext herauslesen kann – nur aus jahrelanger Ermittlungserfahrung.

Ihr Nutzen auf einen Blick

Nach den Seminaren jonglieren Sie nicht mehr mit Halbwissen, sondern handeln souverän. Konkret heißt das:

  • Sie ordnen EU-Sanktionen und Embargos richtig ein – auch das aktuelle Russland- und Belarus-Embargo.
  • Sie führen ein sauberes Personenscreening durch und erkennen die Tücken des Bereitstellungsverbots.
  • Sie identifizieren verdächtige Beschaffungsaktivitäten und Umgehungsausfuhren, bevor sie zum Problem werden.
  • Sie wissen, wie Sie Dual-Use-Sachverhalte dokumentieren und Ihr ICP praxistauglich aufstellen.
  • Sie sind auskunftssicher gegenüber Behörden – und haben den Weiterbildungsnachweis gleich mit dabei.

Was die Seminare der Hamburger Zollakademie besonders macht

  • Kein Angst-Seminar. Wir nehmen die Risiken ernst, machen Sie aber handlungssicher statt nervös. Verständlich und praxisnah statt verkopft.
  • Flexibel im Format. Präsenz in Hamburg, Livestream, Webinar, als Inhouse Training bei Ihnen im Haus oder als Inhouse Webinar.
  • Behörden-tauglicher Nachweis. Sie erhalten Teilnehmerzertifikate als Beleg regelmäßiger Fort- und Weiterbildung.
  • Fachfragen vorab. Senden Sie uns Ihre Praxisfragen bis zu 14 Tage vor dem Termin – der Referent geht gezielt darauf ein.
  • Digitale Unterlagen. Durchsuchbar und direkt beschreibbar – bringen Sie einfach Ihr Notebook mit.
  • Team-Rabatt. Ab dem dritten Teilnehmer aus einem Unternehmen pro gebuchtem Seminartermin sparen Sie 10 % pro Person.

Vom Einzelseminar zum System in der Exportkontrolle

Embargos und Sanktionen sind ein Baustein der Exportkontrolle – aber selten der einzige. Sobald Sie hier sicher sind, greifen die Nachbarthemen ineinander: die Güterklassifizierung (welche Güter sind überhaupt gelistet?), die US-Exportkontrolle mit ihrer extraterritorialen Reichweite und die Grundlagen der Exportkontrolle. Wer das Thema breiter aufstellt, denkt außerdem an Lieferketten und Sorgfaltspflichten.

Sie wollen das Thema systematisch aufbauen – für sich oder Ihr Team? Dann ist unser Bildungsweg zum Exportkontrollbeauftragten der klare Fahrplan: modular, in Ihrem Tempo, mit Ihren Terminen. So wird aus einem einzelnen Seminar Schritt für Schritt echte Exportkontroll-Kompetenz.

Jetzt Ihren Platz sichern

Sie wissen jetzt, was auf dem Spiel steht – und wie schnell Sie handlungssicher werden. Der nächste Schritt ist der leichteste: Buchen Sie das Seminar, das zu Ihnen passt. Nicht sicher, welches das ist? Rufen Sie uns an, wir finden es gemeinsam heraus.

Telefon: 040 8000700-30

E-Mail: anmeldung@hza-seminare.de

Wählen Sie oben Ihren Wunschtermin und machen Sie Ihr Unternehmen sicher im Umgang mit Embargos und Sanktionen. Jeder Schritt zählt – und der erste am meisten. Investieren Sie ein paar Stunden jetzt, statt später mit den Folgen eines Verstoßes zu kämpfen. Wir freuen uns auf Sie in der Hamburger Zollakademie.

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