US-Exportkontrolle: Seminare, die Sie sicher durch EAR, ITAR und De-minimis-Regel führen

Die USA beanspruchen für ihre Exportkontrolle weltweite Geltung – und meinen damit auch Sie. Sobald US-Waren, US-Technologie oder US-Software im Spiel sind oder in Ihren Produkten stecken, kann Ihr Unternehmen den US-(Re-)Exportvorschriften unterliegen. Verstöße werden konsequent verfolgt, empfindlich bestraft und enden schlimmstenfalls auf einer US-Sanktionsliste. Unsere Seminare zur US-Exportkontrolle bringen Ihnen die Systematik von EAR, ITAR und den zuständigen Behörden praxisnah bei: vom kompakten Einstieg in die Klassifizierung über das eintägige Praxisseminar bis zum Spezialseminar für Rüstungsgüter. So erkennen Sie früh, ob Sie betroffen sind – und handeln rechtssicher, statt sich selbst zu überregulieren. weiterlesen

Praxisseminar
International Traffic in Arms Regulations (ITAR)
Die ITAR verstehen und anwenden können
2-tägig
1.290,00 zzgl. MwSt.
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Praxisseminar
US-Exportkontrolle
Rechtliche Grundlagen, Güter- und Sanktionslisten, De-minimis-Regeln und innerbetriebliche Umsetzung
1-tägig
690,00 zzgl. MwSt.
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Online
US-Exportkontrolle - Klassifizierung für Einsteiger
US-Klassifizierung von zivilen und Dual-Use-Gütern
0,5-tägig
499,00 zzgl. MwSt.
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Warum die US-Exportkontrolle auch deutsche Unternehmen betrifft

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Sie in die USA liefern, sondern: Bin ich mit meinen Gütern und Leistungen überhaupt von der US-Exportkontrolle erfasst? Denn die amerikanischen Vorschriften gelten extraterritorial – also auch für Re-Exporte und Transshipments aus und über Länder außerhalb der USA. Schon einzelne US-Komponenten, die Sie in der EU verbauen, können dazu führen, dass Ihr Endprodukt den US-Regeln unterworfen wird.

Für deutsche Unternehmen im Außenwirtschaftsverkehr wird das US-Recht damit zum festen Bestandteil eines belastbaren Compliance-Programms. Wer die Systematik kennt, vermeidet zwei teure Fehler zugleich: das übersehene Risiko auf der einen Seite – und die verbreitete Selbst-Überregulierung auf der anderen, bei der Exporteure ohne zwingenden Grund US-Klassifizierungsmerkmale vergeben und an Kunden weiterreichen.

EAR, ITAR und OFAC: Wer was regelt

Wer sich in der US-Exportkontrolle zurechtfinden will, sollte drei Regelwerke auseinanderhalten:

  • EAR (Export Administration Regulations): die Rechtsgrundlage für zivile und Dual-Use-Güter, mit der Commerce Control List (CCL), den ECCN und der De-minimis-Regel.
  • ITAR (International Traffic in Arms Regulations): die strengen Vorschriften für Rüstungsgüter und die U.S. Munitions List (USML).
  • Sanktionslisten und Embargos: personen- und länderbezogene Beschränkungen, die parallel greifen können.

Genau diese Systematik – Gesetze, Behörden, Listen und Prüfschritte – machen unsere Seminare für Sie greifbar. Je nach Vorwissen und Bedarf wählen Sie den passenden Baustein.

Der Einstieg: US-Klassifizierung für Einsteiger (Online-Webinar)

Sie wollen zunächst verstehen, welche Güter überhaupt zu klassifizieren sind? Dann ist das Online-Webinar „US-Exportkontrolle – Klassifizierung für Einsteiger“ Ihr idealer Start. In vier kompakten Stunden lernen Sie, welche Güter „Subject to the EAR“ sind, wie die Commerce Control List aufgebaut ist, was ECCN und EAR99 bedeuten und wie die De-minimis-Regel beim Verbau von US-Komponenten wirkt. Der Vergleich zur EU-Dual-Use-Güterliste ordnet das Ganze ein. Vorkenntnisse brauchen Sie keine. Das Webinar ist eine Kooperationsveranstaltung mit der AWA AUSSENWIRTSCHAFTS-AKADEMIE.

Der Klassiker: Praxisseminar US-Exportkontrolle

Den vollständigen Überblick bekommen Sie im Praxisseminar „US-Exportkontrolle“. An einem Tag führt Sie unser Experte durch Grundlagen, Gesetze und Behörden, die zehn generellen Verbote, die Güterdifferenzierung sowie die Güter- und Kontrolllisten (CCL, Commerce Country Chart, Country Groups). Im Zentrum steht die Kernfrage „Unterliegt mein Gut der US-(Re-)Exportkontrolle?“ – inklusive der nötigen Prüfungsschritte und der De-minimis-Berechnungen. Embargos, Sanktionslisten, die Organisation im Unternehmen sowie typische Fallstricke und Praxisbeispiele runden den Tag ab.

Der Spezialfall: ITAR – International Traffic in Arms Regulations

Sobald US-Rüstungsgüter berührt sein könnten, gelten besonders strikte Regeln. Unser Praxisseminar „International Traffic in Arms Regulations (ITAR)“ vermittelt Ihnen an eineinhalb Tagen ein solides Grundverständnis für Systematik, Aufbau und Inhalt der ITAR. Sie lernen die wichtigen Begriffe (Defense Article, Defense Service, Specially Designed, Commodity Jurisdiction), die zuständigen Behörden (DDTC, BIS und OFAC), die U.S. Munitions List sowie die Genehmigungsarten und -verfahren kennen. Ziel ist, dass Sie in Ihrer täglichen Praxis selbst beurteilen können, ob ein Sachverhalt ITAR-relevant ist – nach dem Leitsatz „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“.

Was Sie nach unseren Seminaren besser können

Der eigentliche Gewinn zeigt sich am Schreibtisch, sobald ein US-Bezug im Raum steht:

  • Sie erkennen, ob Ihre Güter, Software oder Technologie den EAR oder der ITAR unterliegen.
  • Sie klassifizieren nach ECCN bzw. EAR99 und ordnen Ihre Produkte in der CCL richtig ein.
  • Sie rechnen die De-minimis-Anteile korrekt und beurteilen den Verbau von US-Komponenten.
  • Sie halten Sanktionslisten und Embargos ein und bringen die US-Prüfung in Ihre Abläufe.
  • Sie vermeiden teure Selbst-Überregulierung und schützen Ihr Unternehmen vor Strafen und Sanktionslisten-Einträgen.

Für wen sich die Seminare lohnen

Unser Angebot rund um die US-Exportkontrolle richtet sich an Exportkontrollbeauftragte, Ausfuhrverantwortliche und ihre Mitarbeiter sowie an Mitarbeiter und Führungskräfte export-orientierter Unternehmen, von Speditionen und Dienstleistern. Auch Beschäftigte aus Rechts- und Compliance-Abteilungen, aus Einkauf, Vertrieb und Materialstammdatenpflege profitieren – überall dort, wo US-Güter gehandelt, verbaut oder re-exportiert werden. Für den Einstieg sind keine Vorkenntnisse nötig; das ITAR-Seminar richtet sich gezielt an alle mit Berührungspunkten zu US-Rüstungsgütern.

Warum Sie bei der Hamburger Zollakademie richtig sind

Als Hamburgs erste Adresse für Zoll und Außenwirtschaft leben wir Praxis statt Paragrafenreiterei. Unsere Experten kennen die Fragen, die Ihnen morgens am Schreibtisch begegnen, aus eigener Erfahrung:

  • Referenten mit echter Praxiserfahrung in US-Exportkontrolle, Compliance und Trade Compliance
  • Passende Formate für jedes Vorwissen: kompaktes Online-Webinar, eintägiges Praxisseminar oder ITAR-Spezialseminar
  • Auch als Livestream oder als Inhouse Training für Ihr Team buchbar
  • Ihre Fachfragen können Sie schon vor dem Seminar einreichen, damit sie garantiert drankommen
  • Digitale, durchsuchbare Schulungsunterlagen zum Herunterladen und ein Teilnahmezertifikat als Nachweis

Vom Einzelseminar zum Bildungsweg

Die US-Exportkontrolle ist ein Baustein der Exportkontrolle – selten bleibt es beim Einzelthema. Ein solides Fundament legen Sie mit unseren Seminaren zur Exportkontrolle für Einsteiger. Wie Sie Güter grundsätzlich korrekt einordnen, vertieft der Bereich Güterklassifizierung. Wohin und an wen geliefert werden darf, klären die Seminare zu Embargos und Sanktionen. Und wenn Wissen, Software oder Support die Grenze überschreiten, hilft Ihnen unser Bereich Technologietransfer weiter.

Wie Sie Zuständigkeiten und Abläufe unternehmensweit sauber aufstellen, zeigt der Bereich Organisation & Verantwortung. Einen vollständigen Überblick bietet die Übersicht Exportkontrolle Seminare. Wer sich Schritt für Schritt zum Profi entwickeln möchte, wählt den Bildungsweg Exportkontrollbeauftragter – modular aufgebaut, in Ihrem Tempo.

Jetzt Platz sichern – auch für Ihr Team

Sie möchten sich oder Ihre Kollegen anmelden? Buchen Sie direkt Ihren Wunschtermin – ob US-Exportkontrolle – Klassifizierung für Einsteiger, Praxisseminar US-Exportkontrolle oder ITAR-Seminar – oder rufen Sie uns an unter 040 8000700-30. Wir beraten Sie gern, welches Format am besten zu Ihrem Vorwissen passt.

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