21.09.2021

Brexit: Großbritannien verschiebt Einführung von Grenzkontrollen

Brexit: Großbritannien verschiebt Einführung von Grenzkontrollen

Die britische Regierung hat am 14. September 2021 über die Verschiebung der endgültigen Grenzkontrollen, die für die Zeit nach dem Brexit eingeführt werden sollten, informiert. Aufgrund von Lieferengpässen werden die Einfuhrkontrollen von Nahrungsmitteln und Tierprodukten nicht wie geplant zum 1. Oktober 2021, sondern erst zum 1. Januar 2022 greifen.

Neuer Zeitplan für Einführung der Grenzkontrollen

Die britische Regierung hat ihren Zeitplan für die endgültige Einführung der Grenzkontrollen erneut verschoben. Der britische Brexit-Beauftragte David Frost erklärt diesen Schritt damit, dass Unternehmen durch die ungeplanten und länger anhaltenden Folgen der Pandemie und des Brexit vor zusätzlichen Anforderungen an den Grenzen geschont werden sollen.

Die ursprünglich für Anfang Oktober geplanten Grenzkontrollen von Lebensmitteln aus der Europäischen Union werden nun zum 1. Januar 2022 eingeführt.

Die Vorgaben von Sicherheitserklärungen sowie die Überprüfung von Nahrungsmitteln und Tierprodukten zum Schutz vor Krankheiten, werden vom ursprünglichen Termin am 1. Januar 2022  auf den Juli 2022 verschoben.

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Unsere Empfehlungen:

Aufgrund des Austritts von Großbritannien aus der Europäischen Union kontrolliert die EU bereits seit Januar diesen Jahres die Waren aus Großbritannien. Dies, die anhaltende Pandemie, die Bürokratie sowie neue Einwanderungsregeln führen in Großbritannien weiterhin zu Lieferproblemen. Zudem gibt es aufgrund dieser Probleme im Vereinigten Königreich einen Mangel an Lkw-Fahrern. Insbesondere im Nahrungsmittelsektor kommt es daher zu Engpässen und Verzögerungen bei der Versorgung mit frischen Lebensmitteln. Sämtliche Informationen rund um aktuelle Entwicklungen zu der Zeit nach dem Brexit erhalten Sie von den Experten der HZA:  

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