17.09.2019

Brexit-Splitter I: Wie Sie jetzt Ihr Unternehmen personell Brexit-sicher umstrukturieren

Brexit-Splitter I: Wie Sie jetzt Ihr Unternehmen personell Brexit-sicher umstrukturieren

Nachdem die HZA zum Brexit eine Checkliste für alle relevanten Zollthemen zusammengestellt hat, möchten wir Sie an dieser Stelle mit einem Brexit-Splitter auf dem Laufenden halten. Sie sollten sich weiterhin auf einen ungeordneten Brexit vorbereiten. Mit der Implementierung der Zollprozesse sollten Sie in Ihrem Unternehmen rechtzeitig anfangen.

Struktur und Aufbau einer eigenen Zollabteilung

Um für den ungeordneten Brexit vorbereitet zu sein, ist es besonders wichtig, dass Sie alle Schnittstellen im Unternehmen ausfindig machen, die mit Zollthemen in Berührung kommen. Die gesamte Koordination sollte eine Person übernehmen, die bereits erste Erfahrungen mit dem Zoll gemacht hat oder aber eine Person, die sich damit auseinandersetzen möchte. Danach muss von Unternehmen zu Unternehmen geschaut werden, wie die einzelnen Prozesse durch eine firmeneigene  Zollabteilung selber in die Hand genommen werden können. Oder wie man sonst an zollrelevanten Schnittstellen geeignete Maßnahmen für einen reibungslosen zolltechnischen Ablauf ergreift.

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Personelle Vorbereitungen auf den „harten“ Brexit

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen kann es jetzt zu personellen Engpässen bei der zolltechnischen Umsetzung aller notwendigen Prozesse kommen. Recruiting und/oder eine gezielte Aus- bzw. Weiterbildung Ihres Personals ist unumgänglich. Den zeitlichen Faktor müssen Sie auf alle Fälle berücksichtigen, da aktuelles Fachwissen im Bereich Zoll nicht nur komplex ist, es muss auch stetig aufgebaut und erarbeitet werden. Da es keine einfache Brexit-Schablone für alle Unternehmen  gibt, kann es ratsam sein, jetzt noch rechtzeitig alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit Sie firmenintern personell vor dem 31.Oktober 2019 gewappnet sind.

pb

Unsere Seminarempfehlungen:

Der Zollbeauftragte bzw. Zollkoordinator steuert die notwendigen organisatorischen Massnahmen, organisiert und überwacht die Implementierungsphase. Sie müssen seitens der Geschäftsführung mit der notwendigen zollfachlichen Kompetenz und Durchsetzungskraft ausgestattet werden. Vertreter der EU-Kommission haben darauf hingewiesen, dass sich Unternehmen weiterhin auf den „harten“ Brexit vorbereiten sollten. In den Seminaren der Hamburger Zollakademie machen unsere Experten Sie fit für den Brexit:

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