Praxiswissen Erlass und Erstattung

Korrektur von Abgabenbescheiden, Voraussetzungen, Verfahren

Praxisseminar, 1-tägig, 09:30 bis 17:00 Uhr

Die Korrektur fehlerhafter und/oder unbilliger behördlichen Entscheidungen kann für Unternehmen eine erhebliche finanzielle Bedeutung haben. Die Möglichkeiten der nachträglichen Korrektur von belastenden Bescheiden sind dabei vielfältig, bleiben aber häufig ungenutzt. Eine besondere Bedeutung haben in der Praxis der Erlass und die Erstattung von Eingangsabgaben und Verbrauchsteuern. Hier hat sich eine umfangreiche Fallpraxis herausgebildet. Wichtig ist, nicht nur das materielle Recht zu kennen, sondern auch das Verfahren sicher zu beherrschen (Wer ist antragsbefugt? Welche Fristen sind zu beachten?). Vielfach ist es erforderlich, gerichtlich gegen behördliche Entscheidungen vorzugehen. Gerade dem Berater als Generalisten stehen dabei eine hoch spezialisierte Verwaltung einerseits sowie Finanzgerichte mit entsprechenden Fachsenaten andererseits gegenüber.

Das Seminar bettet den Erlass und die Erstattung von Eingangsabgaben und Verbrauchsteuern in das System der Korrektur von Abgabenbescheiden ein. Darauf aufbauend bringt Ihnen das Seminar die verschiedenen Fallgruppen für den Erlass und die Erstattung von Abgaben sowohl im Zoll- als auch im Verbrauchsteuerrecht anhand praktischer Fälle näher. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der finanzgerichtlichen Praxis und der gerichtlichen Durchsetzbarkeit von Anträgen auf Erlass oder Erstattung. Von besonderer Bedeutung sind daher die Hinweise für das finanzgerichtliche Verfahren einschließlich des Vorabentscheidungsverfahrens vor dem Europäischen Gerichtshof sowie zur Nichtigkeitsklage gegen Entscheidungen der Kommission

Inhalt

  • Möglichkeiten der Korrektur von Abgabenbescheiden
  • Vertrauensschutz bei der Nacherhebung
  • Erlass und Erstattung von Zöllen und Steuern
  • Einzelne Erlass- und Erstattungsfälle mit Fallbeispielen
  • Aktuelle Rechtsprechung und Entscheidungspraxis der Kommission
  • Verfahrensfragen
  • Einspruchsverfahren gegen Einfuhrabgaben- und Steuerbescheide
  • Aussetzung der Vollziehung
  • Klage vor dem Finanzgericht
  • Revision und Nichtzulassungsbeschwerde
  • Vorabentscheidungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof
  • Nichtigkeitsklage gegen Entscheidungen der Kommission

 

Tagesablauf

ab 09:00 Uhr

Empfang und Ausgabe der Seminarunterlagen

09:30 Uhr - ca. 09:45 Uhr

Begrüßung durch den Referenten und Abstimmung der Seminarschwerpunkte

11:00 Uhr - 11:15 Uhr

Tee- und Kaffeepause

12:30 Uhr - 13:30 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

15:00 Uhr - 15:15 Uhr

Tee- und Kaffeepause

ca. 17:00 Uhr

Ende des Seminars und Austeilung der Teilnehmerzertifikate

 

Das Seminar richtet sich an Verantwortliche und Mitarbeiter sowohl in Zoll- und Steuerabteilungen als auch in Rechtsabteilungen von Unternehmen, die Verfahren vor Zollbehörden und Finanzgerichten führen oder sonst Berührung mit zoll- und verbrauchsteuerrechtlichen Sachverhalten haben. Angesprochen werden insbesondere auch Rechtsanwälte sowie Steuer- und Zollberater, die in ihrer Praxis mit zoll- und verbrauchsteuerlichen Sachverhalten umgehen.

25.03.2019
Stefanie Borchardt

Dr. Stefanie Borchardt

Dr. Stefanie Borchardt ist seit 2010 als Richterin am Finanzgericht Hamburg tätig und Mitglied des Gemeinsamen Senats des Finanzgerichts Hamburg für die Länder Freie und Hansestadt Hamburg, Niedersachen und Schleswig-Holstein (4. Senat). Dieser Senat ist zuständig für Verbrauchsteuern (soweit sie von den Finanzbehörden des Bundes verwaltet werden), Zölle und Finanzmonopole, Angelegenheiten auf dem Gebiet des Europäischen Marktordnungsrechts und sonstige Angelegenheiten, die der Zollverwaltung aufgrund von Rechtsvorschriften übertragen worden sind. Zuvor war Dr. Stefanie Borchardt als Rechtsanwältin sowie seit 2000 mit Eintritt in den Richterdienst am Amtsgericht Hamburg, am Verwaltungsgericht Hamburg und als Referentin beim Gemeinsamen Prüfungsamt für die zweite Staatsprüfung für Juristen bei dem Hanseatischen Oberlandesgericht tätig.

Nebenamtlich ist Dr. Stefanie Borchardt seit 2003 Prüferin beim Justizprüfungsamt und seit 2013 Vertretendes Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichts.

 

16.09.2019
Stefanie Borchardt

Dr. Stefanie Borchardt

Dr. Stefanie Borchardt ist seit 2010 als Richterin am Finanzgericht Hamburg tätig und Mitglied des Gemeinsamen Senats des Finanzgerichts Hamburg für die Länder Freie und Hansestadt Hamburg, Niedersachen und Schleswig-Holstein (4. Senat). Dieser Senat ist zuständig für Verbrauchsteuern (soweit sie von den Finanzbehörden des Bundes verwaltet werden), Zölle und Finanzmonopole, Angelegenheiten auf dem Gebiet des Europäischen Marktordnungsrechts und sonstige Angelegenheiten, die der Zollverwaltung aufgrund von Rechtsvorschriften übertragen worden sind. Zuvor war Dr. Stefanie Borchardt als Rechtsanwältin sowie seit 2000 mit Eintritt in den Richterdienst am Amtsgericht Hamburg, am Verwaltungsgericht Hamburg und als Referentin beim Gemeinsamen Prüfungsamt für die zweite Staatsprüfung für Juristen bei dem Hanseatischen Oberlandesgericht tätig.

Nebenamtlich ist Dr. Stefanie Borchardt seit 2003 Prüferin beim Justizprüfungsamt und seit 2013 Vertretendes Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichts.

 

02.12.2019
Stefanie Borchardt

Dr. Stefanie Borchardt

Dr. Stefanie Borchardt ist seit 2010 als Richterin am Finanzgericht Hamburg tätig und Mitglied des Gemeinsamen Senats des Finanzgerichts Hamburg für die Länder Freie und Hansestadt Hamburg, Niedersachen und Schleswig-Holstein (4. Senat). Dieser Senat ist zuständig für Verbrauchsteuern (soweit sie von den Finanzbehörden des Bundes verwaltet werden), Zölle und Finanzmonopole, Angelegenheiten auf dem Gebiet des Europäischen Marktordnungsrechts und sonstige Angelegenheiten, die der Zollverwaltung aufgrund von Rechtsvorschriften übertragen worden sind. Zuvor war Dr. Stefanie Borchardt als Rechtsanwältin sowie seit 2000 mit Eintritt in den Richterdienst am Amtsgericht Hamburg, am Verwaltungsgericht Hamburg und als Referentin beim Gemeinsamen Prüfungsamt für die zweite Staatsprüfung für Juristen bei dem Hanseatischen Oberlandesgericht tätig.

Nebenamtlich ist Dr. Stefanie Borchardt seit 2003 Prüferin beim Justizprüfungsamt und seit 2013 Vertretendes Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichts.

 

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Die HZA Hamburger Zollakademie liegt zentral zu den U-/S-Bahn und Bus-Stationen am Hauptbahnhof. Vom Hauptbahnhof sind es ca. 5 Minuten Fußweg zu uns.
Am einfachsten finden Sie Ihren schnellsten Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Seite des HVV.

Vom Flughafen

Auch vom Flughafen können Sie mit der S-Bahn (S1) bis zum Hauptbahnhof fahren. Ein Taxi kostet unter „normalen“ Verkehrsumständen ca. 29,00 € (Fahrtzeit ca. 30 Min.).

Mit dem Auto

Die HZA Hamburger Zollakademie befindet sich in der Innenstadt. Hier finden Sie leider keine einzelnen Parkplätze an den Straßen, sodass wir Ihnen die umliegenden Parkhäuser empfehlen möchten.

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt und freuen uns, Sie bald in der HZA Hamburger Zollakademie begrüßen zu dürfen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Parkplatzempfehlungen Hamburg (PDF)

Hotelempfehlungen

Sollten Sie für Ihren Aufenthalt in Hamburg ein Hotel benötigen, haben wir Ihnen ein paar Hotels in der Nähe der HZA zusammengestellt.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Hotelempfehlungen Hamburg (PDF)

Hinweis

Als unser Seminarteilnehmer haben Sie die Möglichkeit, uns Ihre speziellen Fach- und Praxisfragen vor dem Seminarbeginn zuzusenden. Diese wird der Referent dann gern im Seminar oder in der Pause mit Ihnen besprechen. Bitte senden Sie uns Ihre Fragen bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn über die Antwortfunktion Ihrer Anmeldebestätigung, damit wir Ihre Fragen dem Seminar zuordnen können.

Seminarbeschreibung als PDF Download
25.03.2019
Hamburg
€ 495,00 zzgl. MwSt. *
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* Die Teilnahmegebühr versteht sich pro Person und beinhaltet eine umfangreiche Seminarunterlage, ein Teilnehmerzertifikat, Kaffee-/Teepausen sowie ein gemeinsames Mittagessen. Der dritte und alle weiteren Teilnehmer, die aus einem Unternehmen an demselben Termin teilnehmen, erhalten einen Rabatt in Höhe von 10% auf die Teilnahmegebühr. Rabatte sind nicht kumulierbar.

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